Jahresendrally an den Börsen, China und Gold
Es scheinen zurzeit alle Ampeln auf grün zu stehen und die Börsen markieren neue Höchststände. Dabei waren zwei zentrale Faktoren im Monat September ausschlaggebend.
Es scheinen zurzeit alle Ampeln auf grün zu stehen und die Börsen markieren neue Höchststände. Dabei waren zwei zentrale Faktoren im Monat September ausschlaggebend.
Anfang August gab es an den Börsen eine Ausverkaufsstimmung, die teilweise in den Medien als Schwarzer Montag 2024 bezeichnet wurde. Was war denn passiert und kommen die Finanzmärkte nach langer Zeit des Wachstums wieder in unruhige Fahrwasser?
Die vergangenen Börsentage waren von starken Turbulenzen an den globalen Märkten geprägt, die für viele Anleger überraschend kamen. Der Markteinbruch wurde durch eine Kombination aus schwachen Wirtschaftsdaten aus den USA, negativen Unternehmensnachrichten und geopolitischen Spannungen ausgelöst, welche in Summe zu einer regelrechten Verkaufswelle führte.
Nach den Europawahlen, wo es insbesondere in Frankreich und auch in Deutschland wie erwartet, einen Rechtsrutsch gab, sind die Kurse an den europäischen Börsen und der Euro gegenüber dem USD und dem Schweizer Franken unter Druck geraten.
Ein Börsenjahr ist zweigeteilt: Von Oktober bis zum Frühjahr laufen die Börsen im Durchschnitt besser als von Mai bis September. Das belegt die Statistik. Daraus ergibt sich eine der meistzitierten Börsenweisheiten: „Sell in May and Go away“ – verkaufe deine Aktien im Mai und kehre der Börse erst einmal den Rücken. Doch keine Regel ohne Ausnahme.
Ein halbes Jahr nach den Terrorangriffen gegen Israel stehen die Finanzmärkte wieder im Banne der Geopolitik. Mit dem Angriff Irans gegen Israel haben sich die Vorzeichen stark geändert. Im schlimmsten Fall droht eine Eskalation der Situation und der Konflikt breitet sich auf den gesamten Nahen Osten aus.
Nach der guten Entwicklung im Jahr 2023, währenddessen sich vor allem die Monate November und Dezember sehr gut entwickelten, sind die Aktienmärkte auch im laufenden Jahr nahtlos dem aufsteigenden Trend weiter gefolgt.
Das Börsenjahr 2023 neigt sich langsam dem Ende zu. Geprägt war es vor allem durch die stark gestiegenen Zinsen der Notenbanken und die Kriege in der Ukraine sowie im Nahen Osten. Trotz der kräftigen Korrektur ab Jahresmitte haben sich die Indizes besser geschlagen, als man annehmen konnte. Und was machen die Börsen in 2024?
Trotz schockierender Nachrichten und Bildern nach dem Terroranschlag der Hamas gegen Israel gab es anders als in früheren Krisen in der ersten Woche nach dem Angriff weder beim Erdölpreis noch bei den Kursen von Staatsanleihen heftige Aufwärtsbewegungen. Und wie reagierten andere Märkte?
Der Finanzdienstleister nowinta hat über seine Repräsentanz in Spanien zusammen mit Metternich Interviews Professor Dr. Gerald Mann aus München zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion nach Marbella eingeladen.